Archiv für den Monat Mai 2011

Trampolin springen kann jeder

Sonntag, 15. Mai 2011

Wer kennt sie nicht, die Kinder-Trampolin die bei gutem Wetter in den Vorgärten stehen. Umrandet mit einem großen Sicherheitsnetz fallen sie auf. Und was noch mehr auffällt ist das Kinderlachen, dass man schon hört bevor die Trampoline sichtbar sind. Das zeigt, dass Trampolin springen Spaß macht – und zwar nicht nur Kindern. Außerdem ist es gesund, es entlastet die Gelenke, Fett wird durch die Bewegung abgebaut und es werden sogar Glücksgefühle freigesetzt! Die Atmung wird freier und auch die Muskeln sind Nutznießer der speziellen Bewegung auf einem Trampolin. Alles in allem profitiert der ganze Körper vom Trampolinspringen.

Aber gerade beim Trampolinspringen müssen gewisse Dinge in Sachen Sicherheit beachtet werden. Außer technischen Sicherheitsstandards muss jeder sein Grenzen kennen. Wer als untrainierter glaubt gleich nach Höchstleistungen streben zu müssen setzt sich einem hohen Verletzungsrisiko aus. Immer langsam angehen, gerade als Anfänger. Und auch beim Trampolinspringen sollten auf die gleichen Dinge geachtet werden wie bei jeder sportlichen Betätigung: vor dem großen Springerlebnis unbedingt locker aufwärmen und dehnen. Auch hat Alkohol hier nichts zu suchen, angetrunkene gehören nicht auf ein Trampolin. Auch die richtige (Fuß-)Bekleidung ist wichtig. Auf Barfußspringen sollte verzichtet werden. Außer aus hygienischen Gründen spricht das möglich verhaken der Zehen in dem manchmal Maschenförmigen Sprungtuch. Am besten geeignet sind leichte rutschfeste Gymnastikschuhe.

Trampoline gibt es in vielen Größen – es muss natürlich nicht das große professionelle Wettbewerbstrampolin sein. Auch die eingangs erwähnten Gartentrampoline mit Sicherheitsnetz finden nicht überall Platz. Es gibt aber auch Miniausführungen für das Wohnzimmer Zuhause, sogar faltbar für den Transport. Immer wichtig ist ein rutschfester Aufbau.

Zu zweit mach vieles mehr Spaß, dass gilt auch für das Trampolinspringen. Was nicht heißen muss, dass beide gleichzeitig auf das Sprungtuch gehen müssen. Einer kann z. B. Hilfestellung leisten, der andere kann dann Sprünge ausprobieren. Den Möglichkeiten sind hier nur Grenzen durch den eigenen Mut – siehe oben – und die Ausführung des Trampolins gesetzt.

Trampoline haben ihren Ursprung im Zirkus. Artisten auf dem Hochseil oder dem Trapez hatten ein Sicherheitsnetz aufgebaut. Der letzte Sprung ging dann in dieses Netz und als Zugabe wurden noch ein paar Sprünge und Salti gezeigt. Irgendjemand kam auf die Idee, aus dieser Zugabe eine eigenständige Attraktion zu machen und spezielle Geräte dafür zu bauen. Das war in den dreißiger Jahren in den USA. Im Laufe der fünfziger Jahre kam das Trampolin nach Deutschland. 1964 gab es die erste WM und seit 2000 ist Trampolinspringen olympisch.