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Ein Boxsack als Anti-Aggressionstraining

Montag, 25. Oktober 2010

Immer öfter liest man von zunehmenden Aggressionen unter Kindern. In den Schulen und Elternhäusern stellt man sich diesem Problem der Neuzeit auf verschiedene Weise. Die Erklärungen für das Problem sind komplex und berücksichtigen verschiedene Komponenten: Zunehmenden Leistungs- und Konkurrenzdruck in der Schule, zunehmende und leicht zugängliche Gewaltdarstellungen in Internet und Fernsehen, Mangel an angemessenen Ausdrucksmöglichkeiten und Alternativen im Konfliktfall. Sportarten wie Boxen lehren Kinder, dass sie wehrhaft sind, aber sie vermitteln auch den Respekt vor dem Gegner und die Fairnessregeln beim Kampf. Man lernt sowohl das gezielte Zuschlagen als auch das geschickte Ausweichen und Abfangen von Angriffen. Ein Kinder-Boxsack kann also durchaus als Tool für Anti-Aggressionstraining genutzt werden. Überschüssige Energien werden am Boxsack abgearbeitet, bevor sie anderswo Schaden anrichten können. Nach und nach lernt das Kind, seine Muskeln gezielt einzusetzen. Zudem fördert Boxtraining die Konzentration und man muss seine Arm- und Handbewegungen koordinieren lernen, um den Sack in Bewegung zu halten. Boxsäcke sind durchaus nicht nur für Jungen geeignet. Auch Mädchen haben mit Aggressionen, Frustrationen und Stress zu kämpfen. Doch statt sie erlaubt nach außen hin zu zeigen, richten sie sie oft gegen sich selbst.

Der Kinderboxsack Bandito, der in verschiedenen Ausführungen auf dem Markt ist, bietet zu Hause und im Garten eine ideale Möglichkeit zum spielerischen oder ernsthaften Training. Als “Junior Set” oder “Kids Set” mit im Preis enthaltenen Boxhandschuhen kann er bereits Kindern im Alter ab 4 Jahren helfen, mit ihrer Aggression sinnvoll umzugehen. Wenn man auf eine Textilfüllung mit Schaumstoffummantelung einschlägt, passiert niemandem etwas. Mit 11 Kilo Gewicht ist der Bandito Boxsack leicht genug, um beim Zurückpendeln keinen starken Aufprall nach sich zu ziehen, der das Kind umwerfen könnte. In den Versionen “Training” und “Profi” kann der Kinder-Boxsack bereits für gezieltes Sporttraining benutzt werden. Befestigen kann man den Sack per Deckenhaken an einer Betondecke. Außerdem steht natürlich die Möglichkeit offen, den Boxsack in den Türrahmen einzuhängen, wenn immer er gebraucht wird. Im Garten bietet sich ein astreicher Baum als Aufhängemöglichkeit an. Erscheint einem der Boxsack für Kids zu schwer, kann man über den Reißverschluss die Füllung etwas erleichtern. Die Strapazierfähigkeit des Materials ist dem Zweck angepasst. Oben hat der Sack einen Drehwirbel, damit er frei nach allen Seiten hin schwingen und sich bei entsprechenden Schlägen auch um sich selbst drehen kann. Könnte er das nicht, würde sich die Schnur bald zu einer Art Propellerantrieb verdrehen, die bei genügender Spannung den Boxsack in eine schnelle Kreisbewegung versetzen würde.