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Spielhäuser leisten einen wichten Beitrag zur Entwicklung von Kindern

Sonntag, 28. November 2010

Für Kinder ab dem dritten Lebensjahr wird das Einnehmen von Rollen immer wichtiger. Haben sie bis dahin nur das Verhalten von Erwachsenen nachgeahmt, so beginnen sie nun ihre Rollen einzunehmen. Das Rollenspiel gibt den Kindern die Möglichkeit sich in verschiedenen Rollen auszuprobieren und Handlungstrategien zu entwickeln. Durch den Erwachsenen sollten sie hierbei nicht gestört werden.

Das Rollenspiel kann gut gelingen, wenn Eltern, Großeltern oder Erziehern eine Umgebung anbieten die Sicherheit und Geborgenheit ausstrahlt. Wichtig für die Kinder ist auch, dass sie nicht immer während des Spiels im Blick der Erwachsenen liegen. Eben um sich ungestört und frei zu fühlen. Ideal für das unbeobachtete Rollenspiel sind Spielhäuser im Garten. Dadurch das ein Spielhaus, an die Größe von Kindern angepasst ist, gelingt es ihnen mühelos ins Spiel zu kommen. Ein Spielhaus nimmt dabei einen hohen Stellenwert ein, denn es kann in der Phantasie der Kinder alles darstellen. So kann im Spielhaus Mutter-Vater-Kind genauso gut gespielt werden wie Post, Kaufladen oder Ritterburg.

Dabei ist es gar nicht schlimm wenn das Spielhaus nicht, wie eine Ritterburg oder das Postamt aussieht. Es ist sogar gut, wenn Spielhäuser so schlicht wie möglich gestaltet sind. Denn so wird die Phantasie der Kinder zusätzlich angeregt. Bei der Beobachtung von Kindern im Rollenspiel fällt dieser Einsatz der Vorstellungskraft besonders auf. So hört man immer wieder Kinder zu anderen Kindern sagen: “Schau das wäre jetzt …” oder “Sieh mal hier wäre jetzt…”. Dieser Einsatz der Vorstellungskraft ist für die kindliche Entwicklung von enormer Bedeutung. Denn durch diese Schulung der Vorstellungskraft entwickelt das Kind zunehmend Kreativität. Und diese ist auch im späteren Leben, in vielen Bereichen gefragt.

Ein zusätzlicher positiver Aspekt von Spielhäusern, ist das diese im Garten stehen. So bewegen sich die Kinder nicht nur an der frischen Luft, sondern erleben auch die Natur und den Wechsel der Jahreszeiten. Vom Spielhaus aus, können sie dies nicht nur beobachten sondern hautnah erleben. Dabei können Eltern und Erzieher immer wieder beobachten, wie sich Kinder Naturmaterialien der entsprechenden Jahreszeit in ihre Spielhäuser holen. Dazu gehören beispielsweise Kastanien, Blüten und Blätter. Diese werden dann in der Phantasie des Kindes zu Dingen die es für sein Spiel benötigt, so werden Blätter beispielsweise zur Decke für ein Puppenkind. Und die Kastanien zum Essen, dass die Mutter im Spiel zubereitet.

Besonders schön sind dabei solche Spielhäuser, die aus Naturmaterialien wie etwa Holz gearbeitet sind. Zwar gibt es im Handel auch vielfach Häuser aus Plastik, diese regen jedoch die sinnliche Wahrnehmung des Kindes weit weniger an.